Schröpftherapie (Schröpfen)
6 Ekim 2023 by drdilekculhaadar Uncategorized @tr Schröpftherapie (Schröpfen) için yorumlar kapalı
Die Schröpftherapie (Hacamat) ist eine komplementäre Behandlungsmethode, die ihren Ursprung in altägyptischen, chinesischen und nahöstlichen Kulturen hat.
Die etwas banalere Erklärung für die Wirksamkeit des Schröpfens ist, dass der Unterdruck die Blutzirkulation fördert, insbesondere in diesem Bereich. Dadurch können der Stoffwechsel und der Lymphfluss angeregt werden. Auch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zielt darauf ab, durch die Stimulierung bestimmter Reflexzonen eine positive Wirkung auf die Organe zu erzielen.
Trophäen-Anwendungen
Dry Cup: Die Anwendung erfolgt nur durch Absaugen der Haut und es wird kein Blut entnommen. In diesem Zusammenhang werden auch keine Schnitte gesetzt. Durch die regionale Durchblutungssteigerung können die krankheitsverursachenden Faktoren an der Blutzirkulation teilnehmen und auf natürliche Weise aus dem Körper entfernt werden. Diese Methode wird meist im Rahmen der chinesischen Medizin angewandt.
Nasses Schröpfen (Cupping): Durch die Anwendung von Vakuum und dünnen, oberflächlichen Schnitten auf der Haut wird die regionale Durchblutung gesteigert und dafür gesorgt, dass die krankheitsauslösenden Faktoren mit dem Blut abtransportiert werden. Es kann auf den vom Arzt festgelegten Akupunkturpunkten und Meridianlinien, insbesondere im Rückenbereich, angewendet werden.
Allgemeine Auswirkungen auf den Körper
-Erhöhung der Durchblutung im Hautbereich
-Ausscheidung von angesammelten Schwermetallen, Toxinen
-Innere Organe sind reflexartig mit einigen Punkten/Arealen auf der Haut verbunden, so dass auch in den Organen eine Regulation stattfindet. -Sie löst auch Stauungen in der Muskulatur auf und stimuliert und reguliert das Lymphdrainagesystem.
-Erhöhter Druck durch Vakuum und dünne Schnitte setzt einige chemische Substanzen (Endorphin, Enkephalin, Nitritsäure, Serotonin-Plättchen) über das Nervensystem frei und hat schmerzlindernde, gefäßerweiternde Wirkung.
Bei welchen Krankheiten wird das Schröpfen angewendet?
-Stärkung des Immunsystems im Rahmen der Präventivmedizin
-Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates: Kopf-, Nacken-, Schulter-, Kreuzschmerzen, Leistenbruch, Arthrose, Rheuma
-Hormonelle Störungen
-Psychische Anspannung, Depression
-Chronische Müdigkeit, Schwäche
-Bluthochdruck
Wer darf das Schröpfen nicht durchführen?
-Schwangerschaft
-Menstruation
-Herzinsuffizienz (dekompensierte Herzerkrankung)
-Blutverdünner (Einnahme von Aggregationshemmern)
-Blutgerinnungsstörungen, Blutungen in der Vorgeschichte
-Anämie
-Metastasierender Krebs
-Tiefe Venenthrombose
Allgemeine Informationen zum Schröpfen
Das Schröpfen wird in der Regel dort durchgeführt, wo sich Akupunkturpunkte befinden. Beide Ansätze gehen davon aus, dass an bestimmten Punkten ein freier Energiefluss angeregt werden kann.
Gut zu wissen: blutiges und unblutiges Schröpfen
Das trockene Schröpfen (auch: unblutiges Schröpfen) wird “trocken” genannt, um es von einer anderen Schröpfmethode, dem blutigen Schröpfen, zu unterscheiden.
TIPP: Achten Sie auf die Hygiene.
Blutiges Schröpfen funktioniert mit einer offenen Wunde. Achten Sie darauf, dass das Verfahren unter streng hygienischen Bedingungen durchgeführt wird. Empfohlen wird die Durchführung durch einen Arzt mit entsprechender Zusatzausbildung sowie eine gründliche Desinfektion davor und danach.